Ernärungsmythen: Grüner Tee schützt vor Krebs

Glaubt man einschlägigen Meldungen, dann soll grüner Tee vor Krebs schützen, oder sogar heilend wirken. Aber erwarte hier nicht zuviel. Skepsis ist angesagt. Einerseits haben verschiedene Laborstudien Hinweise geliefert, dass bestimmte Inhaltsstoffe aus grünem Tee – die Catechine – tatsächlich auf Krebszellen wirken. Vor allem das
Epigallocatechingallat soll Krebszellen hemmen können.

Allerdings wurden diese Wirkungen bisher nur bei isolierten Krebszellen in einem Reagenzglas beobachtet. Mögen diese Ergebnisse auch vielversprechend sein, so können diese wohl kaum einfach so auf Menschen übertragen werden. Weitere Versuche wurden an Mäusen vorgenommen, aber auch hier sollte man nicht von Maus auf Mensch schließen. Auch die Studien, die prüften, ob grünem Tee eine dem Krebs vorbeugende Wirkung beigemessen werden kann, kommen zu keinen schlüssigen und eindeutigen Aussagen.

Grünem Tee wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Im grünen Tee sind massig Polyphenole enthalten und diese Antioxidantien könnenfreie Radikale im menschlichen Körper unscgädlich machen und so vor Krankheiten schützen.
Auch dazu laufen noch Studien ohne das bisher gesicherte Ergebnisse vorliegen.

Finger weg vom grünen Tee heißt es für Patienten, die Betablocker einnehmen, denn Inhaltsstoffe des grünen Tees können die Wirkung der Betablocker beeinträchtigen.

Wenn Du grünen Tee oder auch Matcha kaufen willst, achte unbedingt auf Bioqualität. In Billigprodukten sind nicht selten Schadstoffe enthalten.

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